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Netzwerk innovativer Versorger gegründet

Zehn Versorgungsunternehmen aus Bayern, darunter auch die Gemeindewerke Wendelstein, gründeten kürzlich das Netzwerk „Regionaler Austausch Innovativer Versorgungsunternehmen“, kurz „RAIV“, an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden.


Hauptziele des auf drei Jahre angelegten Netzwerks sind der kontinuierliche Erfahrungsaustausch untereinander sowie fachlich Auseinandersetzung mit aktuellen Themen. Dazu sind im Jahr vier Netzwerktreffen geplant.


Informations- und Ideenaustausch 

Das Institut für Energietechnik (IfE) GmbH mit dem Projektleiter und stellvertretenden Institutsleiter Dipl.-Ing. (FH) Markus Weber fungiert hierbei als Netzwerkträger und Netzwerkorganisator. Das IfE der OTH Amberg-Weiden hat hierin Erfahrung, denn es leitet bayernweit bereits zwei Unternehmensnetzwerke und neun kommunale Netzwerke.


Dabei bestätigt sich, dass kooperierende Netzwerkunternehmen im Zusammenschluss wirtschaftliche Energieeffizienzpotentiale schneller realisieren können. Schwerpunkte des neuen Netzwerkes „RAIV“ sollen die digitale Energieplanung, das Energie-Contracting, die Kraft-Wärme-Kopplung sowie die enge Vernetzung mit innovativen Energieforschungsprojekten der OTH Amberg-Weiden sein, erklärt Wendelsteins weiterer Werkeleiter Herbert Wild.

Der Zusammenschluss von zehn bayerischen Energieversorgungsunternehmen zeigt die Anwendungsnähe der Energieforschung an der OTH-Amberg-Weiden, ist Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch erfreut über die thematische Ausrichtung des Netzwerkes. „Die festgelegten Schwerpunktprojekte können wir thematisch über das Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung, das Institut für Energietechnik sowie das Institut für Energieinformatik gut mit abdecken“, so Brautsch.


Zehn Versorgungsunternehmen
Zum Netzwerk des „RAIV“ gehören folgende Versorgungsunternehmen: Feuchter Gemeindewerke GmbH, Gemeindewerke Wendelstein, HEWA GmbH, Stadtwerke Bamberg GmbH, Stadtwerke Bayreuth Energie und Wasser GmbH, Stadtwerke Forchheim GmbH, Stadtwerk Haßfurt GmbH, Stadtwerke Roth, Stadtwerke Traunreut und Stadtwerke Weißenburg GmbH. Am 12. Oktober wollen sich die Netzwerkmitglieder in Roth treffen.


Foto: IfE


Letzte Änderung: 07.08.2017 15:02 Uhr